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In Europa ist mit dem EURO alles möglich – der Thriller „Anschlag im April“ von Ulrich Cardell

Mrz 21, 15 • ThrillerNo CommentsRead More »
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Ein deutscher Autor, der nicht vor politischer Korrektheit halt macht indem er Risiken des Euro-Alltags verschweigt, begibt sich normalerweise in gefährliche Fahrwasser. Nicht so Ulrich Cardell, der mit messerscharfem analytischem Blick und einer präzisen Schreibe daherkommt und uns einen temporeichen Politthriller auf den Tisch legt.

"Steven Stephan" / www.jugendfotos.de

„Steven Stephan“ / www.jugendfotos.de

Über das Buch „Anschlag im April“

Der schwere Anschlag auf ein Solarforschungs-Unternehmen mit 7 Toten ist Ausgangspunkt dieses aktuellen Politthrillers. Kommissar Brockmann aus Mainz ermittelt. Er wird in ein Mächtespiel auf europäischem Parkett involviert, das ihm das Äußerste abverlangt. Packende Verhöre bei den Pariser Kollegen, blitzartige Zugriffe auf Hintermänner und faszinierende Hintergrundgespräche enthüllen das Ausmaß des Falles, der bis in das Bundeskanzleramt und zu einem dramatischen Countdown führt.

Eine Meinung zum Buch

Wenn jemand mit messerscharfem und analytischen Blick, einer präzisen Schreibe und einem gut strukturierten Plot daherkommt, dann ist die Basis für eine gute Freundschaft gelegt. So ein Jemand ist Ulrich Cardell, der den Lesern mit seinem Thriller einen Schauer nach dem anderen den Rücken hinunterjagt. Der Autor blickt in einer wohlgemerkt fiktiven Geschichte hinter die Kulissen der deutschen Politik und zeigt die Verstrickungen des deutschen Geheimdienstes auf.

Ausgangspunkt ist ein terroristischer Anschlag auf ein Solarforschungsunternehmen, der auf den ersten Blick als krimineller Akt wirtschaftlicher Konkurrenzunternehmen durchgehen mag. Dem Solarforschungsunternehmen ist es gelungen, die natürlich gewonnene Energie in relevantem Ausmaß zu speichern und sie dann kontrolliert dem Verwertungskreislauf wieder zuzuführen.

Dem Autor Ulrich Cardell, einem ehemaligen Insider, ist damit die Initialzündung einer Handlung für einen packenden Politthriller gelungen, der im weiteren Verlauf immer weitere Kreise zieht und auch vor hohen politischen Ämtern nicht Halt macht.

Zentrale Figur dieser brillant erzählten Handlung ist Kommissar Brockmann, ein „Wadenbeisser“ mit unverklärtem Blick, der unerwartet in ein Machtgefüge auf europäischem Parkett involviert wird, das ihm das Äusserste abverlangt.

Immer wieder werden ermittlungstechnische Finten gelegt und mit weiteren Ereignissen verknüpft; daraus entwickelt sich eine außerordentlich dynamische Handlung, realistisch geschildert und mit Spannung bis zum Anschlag gespickt, die den Leser mitnimmt und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Erschreckend und beängstigend dabei ist die Vorstellung, der Roman könnte Wirklichkeit werden. Zum Glück für den Leser ist es bisher nur eine fiktive Geschichte – vorerst…

Kaufempfehlung

Weiterführende Infos

buecher-blog.net: Ulrich Cardell gibt es nicht wirklich. Wer in Deutschland Thriller schreibt, muss sich anscheinend auch selbst eine Aura des Geheimnisvollen geben
http://www.buecher-blog.net/archiv-spannung/1070-2012-cardell-ulrich-anschlag-im-april.html >>
 
swb-verlag.de: Ulrich Cardell weiß, wovon er spricht – und das macht die Vorstellung, sein Roman könnte wahr werden, nicht eben beruhigend
http://www.swb-verlag.de/verlag/buecher/anschlag-im-april >>
 
Autor: cm | krimi-tick.de

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