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Autoren im Fokus: Das Interview mit Joja Schott, dem Autor des ÖkoThrillers „Gabbro – geboren in der Tiefe“

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Joja Schott hat einen beeindruckenden Thriller geschrieben, über den wir einen Artikel gemacht haben. Insofern beeindruckend, weil es neben Spannungselementen, einer Inselsehnsucht beim Lesen auch eine klare Aussage hat und Stellung bezieht. Grund genug für uns genauer hinzuschauen und ein Interview mit dem Autor zu machen.

Über das Buch „Gabbro – geboren in der Tiefe“autor_joja-schott_gabbro-geboren-in-der-tiefe_romanlocation

Jochen Elbers ist seinem Leben in Deutschland entflohen und auf der mikronesische Insel Toupeka gestrandet. Er gerät in den Zwiespalt zwischen der Urbevölkerung, den Saudeleur, und den wirtschaftlichen Interessen der dort tätigen Firma, die im Auftrag eines Hamburger Bankenkonsortiums arbeitet.

Der Lebensraum der Saudeleur wird zunehmend durch die Vergiftung der umliegenden Gewässer bedroht. Das verantwortungslose Wirken auf der Insel Toupeka gegenüber der Verschmutzung der Ozeane wird zum Aufhänger einer Umweltbewegung. Es entwickelt sich eine oppositionelle Bewegung zur industriellen Ignoranz gegenüber den natürlichen Kreisläufen, die nicht nur der Weltbevölkerung neue Wege eröffnet, sondern auch den Saudeleur.

Das Interview mit Joja Schott

Joja Schottkrimi-tick.de: Wie und wann entstand Ihre Idee zu Ihrem Buch „Gabbro – geboren in der Tiefe“?

Joja Schott: Während meines Architekturstudiums vor etwa 25 Jahren saß ich mit meinem Freund bei ein bis drei Flaschen Bier und habe über das Leben philosophiert. Irgendwann sagte dieser Freund zu mir, ich solle mal kurz Pause machen, er wolle sich was zum Mitschreiben besorgen. Da entstand die Idee in mir, ich könnte es mal mit dem Schreiben versuchen. Das erste Manuskript Gabbro entstand dann auf meiner Schreibmaschine, natürlich noch recht unprofessionell. Die Idee habe ich dann vor einem Jahr wieder aufgegriffen und sie neu umgesetzt.

krimi-tick.de: Warum schreiben Sie ausgerechnet Romane?

Joja Schott: Es bietet die Möglichkeit, mich frei in anderen Welten und anderen Zeiten zu bewegen, Themen, die mich interessieren, auszuleben und vielleicht auch ad absurdum zu führen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.

krimi-tick.de: Wie ist Ihre Vorgehensweise, bevor überhaupt das erste geschriebene Wort des gerade neu begonnenen Manuskriptes sichtbar ist?

Joja Schott: Eine Vorstellung vom Thema entwickelt sich aus dem Leben, den Medien oder meiner Vergangenheit heraus. Der Roman entwickelt sich während des Schreibens als Ausdruck der Fantasie. Die Recherche sorgt dann für das Detail.Besondere Vorstudien zum Thema gibt es nicht. Es entwickelt sich spontan.

krimi-tick.de: Wie sieht Ihr gewöhnlicher Tagesablauf beim Schreiben aus?

Joja Schott: Tagsüber arbeite ich im Garten- und Landschaftsbau. Abends und am Wochenende setze ich mich spontan an den Rechner, öffne das Manuskript und erst dann entwickelt sich die Geschichte weiter. Einen regelmäßigen Terminplan gibt es dabei nicht.

krimi-tick.de: Welche/n Schriftsteller/in würden Sie gerne einmal treffen und was würden Sie ihn/sie fragen?

Joja Schott: Schwere Frage. Ich glaube aber Leon Uris wäre für mich ein interessanter Gesprächspartner, da er viel über die Themen aus Umwelt und Gesellschaft geschrieben hat, gerade hinsichtlich persönlicher Schicksale in den Schranken unterschiedlicher Gesellschaftssysteme. (Irland, Israel – Konfessionen und Glaubensauseinandersetzungen)

krimi-tick.de: Was lesen Sie gerade?

Joja Schott: Die Friesische Freiheit von Lothar Englert. Auch ich schreibe gerade ein Buch über die Geschichte Ostfrieslands und bin etwas im Unreinen mit der Darstellung von Lothar Englert.

krimi-tick.de: Gibt es etwas was Ihnen schwer fällt zu schreiben, oder etwas was Sie gar nicht schreiben würden?

Joja Schott: Mainstream und Schöne Welt Literatur. Ich benötige Einzelschicksale, die sich aus vielen Facetten zusammensetzen, wie sich auch meine Bücher auf vielen Ebenen darstellen um sich zu einem Ganzen zusammenzusetzen.

Weiterführende Infos

weser-kurier.de: Zwei Leben eines Lilienthalers
http://www.weser-kurier.de/region/osterholz_artikel,-Zwei-Leben-eines-Lilienthalers-_arid,827119.html >>
 
facebook.com: Die Profilseite des Autors Joja Schott
https://www.facebook.com/Joja.Schott?fref=ts >>
 
Autor: cm | krimi-tick.de

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