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Todesursache ungeklärt: Das Sachbuch „Die Klaviatur des Todes“ von Michael Tsokos liest sich wie ein Krimi

Jan 11, 14 • KrimiNo CommentsRead More »
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Das die Forensik mindestens genauso spannend sein kann wie ein Roman hat Michael Tsokos in seinen bisherigen Büchern sehr plausibel dargelegt. Auch sein neuestes Werk „Die Klaviatur des Todes“ gibt wieder spannende Einblicke hinter die Kulissen und lässt den Leser teilhaben an der Tätigkeit von Ermittlern und Forensikern. buchcover_michael-tsokos_die-klaviatur-des-todes

Über dieses Buch

Ein Toter auf einer Berliner Straße – Opfer eines heimtückischen Mordes oder ein tragischer Unfall? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche – war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen – standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts?

Der Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiterkommen. Er soll herausfinden, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall?

Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt.

Eine Meinung zum Buch

Meine Frage als ich das Buch in die Hand genommen habe: Kann die Darstellung von forensischen Fakten und die Beschreibung von Fallabläufen spannend sein? Meine Antwort nachdem ich das Buch gelesen habe: Ja, das geht!

Michael Tsokos versteht es mit seiner komprimierten Erzählweise ein realistisches Ablaufbild darzustellen und zu vermitteln. Auch als unbedarfter Leser, der mit Medizin und/oder Forensik vorher nichts „am Hut“ hat, taucht man schnell in das Geschehen ein, kann der Handlung folgen und erhält eine fachlich fundierte Draufsicht auf den Fall. Gerade diese Draufsicht macht das Lesen so spannend: Als Leser des Buches hat man den Überblick über die dargestellten Fakten, folgt den Irrwegen und den Fragen der Ermittler, bis dann am Ende der Rechtsmediziner den Fall aufklärt.

Das der Rechtsmediziner retrospektiv die Fakten der dargstellten Fälle kennt, kommt dem Buchinhalt zugute:  Neben dem Endergebnis werden auch die Handlungen der Tatbeteiligten geschildert. Durch diese Draufsicht auf das gesamte Geschehen erhält der Leser einen spannenden Einblick in die Abläufe der Taten, der Ermittlungsergebnisse und – wie sollte es auch anders sein – in die Arbeit der Forensiker.

Gerichtsmedizin kann spannend und überraschend sein – und die Wirklichkeit auch. Der Autor lässt dabei keine noch so grausamen Details aus.

Kaufempfehlung

Das Interview mit dem Autor Michael Tsokos

Das große Publikumsinteresse an dem Buch ist für uns Anlass genug ein Interview mit dem Autor durchzuführen. Wir wollten genauer wissen was er schreibt und wie er schreibt. Zum Interview >>

Weiterführende Infos

focus.de: Rechtsmedizin: „Die Klaviatur des Todes“
http://www.focus.de/panorama/welt/rechtsmedizin-die-klaviatur-des-todes-lautloser-tod-und-sprechende-blutspritzer_aid_925479.html >>
 
literatopia.de: Die Klaviatur des Todes
http://www.literatopia.de/index.php?option=com_content&view=article&id=19209:die-klaviatur-des-todes-michael-tsokos&catid=65:sachbuch&Itemid=102 >>
 
lesendes-katzenpersonal.blogspot.de: [Rezension] Michael Tsokos – Die Klaviatur des Todes
http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/2013/03/rezension-michael-tsokos-die-klaviatur.html >>
 
Autor: cm | krimi-tick.de

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