krimi-tick.de

Buchproduktion: Wie wird aus dem Manuskript des Autors ein verkaufbares Buch?

Apr 3, 13 • Webtipp4 CommentsRead More »
FacebookLinkedInTwitterGoogle+PinterestEmpfehlen

Die Gleichung Buch = bedrucktes Papier gilt so längst nicht mehr. Bücher sind auch zum digitalen Medium geworden, bei dem die produktions- und verkaufsrelevanten Fragestellungen andere sind. Ein Verlag wird heute neben den klassischen Aufgaben vielmehr zum technischen IT-Dienstleister – das Buch wird damit zum digitalen Objekt.

Die Zeiten sind vorbei in denen ein Autor mit einem handschriftliches Manuskript oder mit einer Sammlung schreibmaschinengeschriebener Seiten

Gerd Altmann / pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

beim Verlag vorstellig wird. Die Produktionskette vom Manuskripteingang, über das Lektorat bis hin zur Produktion ist eine rein digitale Produktion. Damit stellen sich sowohl für den Autor, als auch für den Verlag andere Fragestellungen und Probleme bei der Erstellung und Publikation der Werke.

Die digitale Produktion beschleunigt den Produktionszyklus erheblich und senkt zudem die Produktionskosten. Für einen Verlag bedeutet das: Digitale Güter lassen sich am besten über digitale Vertriebswege verbreiten.

Aus der Sicht einer modernen Verlages hat sich damit die Bedeutung des Begriffes Buch erweitert und zum Teil überholt. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen die Definition der UNESCO und Wikipedia alleinig zutreffend waren:

Ein Buch ist eine mit einer Bindung und meistens auch mit Bucheinband versehene Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien. Laut Unesco-Definition sind Bücher nichtperiodische Publikationen mit einem Umfang von 49 Seiten oder mehr.

Wie wird aus dem Manuskript des Autors ein verkaufbares Buch?

 

Warum Buchverlage APIs brauchen

Eine API ist eine Sammlung von Tools und Protokollen, die es unterschiedlichen Applikationen und Programmen ermöglicht miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Es ist heute kein Programm denkbar, das von Anwendern eingesetzt wird und keine APIs nutzt. Effektive Datenverarbeitung beruht auf Schnittstellen, die es modernen Verlagen innerhalb ihrer Produktionsprozesse überhaupt erst ermöglicht, Bücher zu produzieren. Genaugenommen ist das Textverarbeitungsprogramm des Autors die API zum Verlag.

Weiterführende Infos:

de.wikipedia.org: Buch
http://de.wikipedia.org/wiki/Buch >>
 
portal.unesco.org: Recommendation concerning the International Standardization of Statistics Relating to Book Production and Periodicals
http://portal.unesco.org/en/ev.php-URL_ID=13068&URL_DO=DO_TOPIC&URL_SECTION=201.html >>
 
de.wikipedia.org: API Programmierschnittstellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle >>
 
Autor: cm | krimi-tick.de

Tags:

4 Antworten auf Buchproduktion: Wie wird aus dem Manuskript des Autors ein verkaufbares Buch?

  1. „Die Zeiten sind vorbei in denen ein Autor mit einem handschriftliches Manuskript oder mit einer Sammlung schreibmaschinengeschriebener Seiten beim Verlag vorstellig wird. “

    … und dafür danken Lektoren und Verleger jeden Tag aufs Neue ihrem Schöpfer! 😉

    • Ich antworte ja wirklich selten auf Blogbeiträge, aber auf einen Kommentar wie den von Michael Stein muss ich etwas schreiben. Wenn (Zitat)“und dafür danken Lektoren und Verleger jeden Tag aufs Neue ihrem Schöpfer!“ diese Denke die Realität in der Buchbranche ist, dann zeigt das nur die Borniertheit und Überheblichkeit, gemischt mit weltfremden Gehirnströmen mancher, wenn nicht sogar der Mehrzahl von Verlagsverantwortlichen, die so denkende Lektoren und Entscheider auf ihren Plätzen belassen. Da kann man nur hoffen und beten, dass solche verkrusteten Leute von der neuen eBook-Zeit wie von der Sintflut weggeschwemmt werden, hin zu den Insolvenzgerichten und HartzIV Schaltern. Bücher bedeuten Kreativität und Offenheit, und nicht Müllproduktion von unzähligen Kinderbüchern und die hunderttausendste Auflage von Uralt-Klassikern.

  2. Danke fürs Einbetten meiner Präsentationen. Das ist wirklich ein motivierender Start in die Woche.
    Man überlegt sich etwas, setzt diese Gedanken dann im Internet aus und freut sich, wenn die Ideen an ganz unerwartete Stelle wieder zum Vorschein kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

fünf × zwei =