krimi-tick.de

Veranstaltungstipp Kriminelles Theater in Berlin – Ein-Personen-Stück: Wunschlos

Mrz 28, 13 • Veranstaltungstipp4 CommentsRead More »
FacebookLinkedInTwitterGoogle+PinterestEmpfehlen

Die Hauptakteurin Astrid Neumann ist ein treue Seele. Die Chefs kamen und gingen – sie blieb. Doch eines Tages wird alles anders. Um ihrem neuem Chef den Tag zu versüßen, bringt Astrid ihm einen Kaffee mit viel Zucker. Doch sind vier Stückchen in 150 Milliliter Kaffee für einen Diabetiker nicht ein wenig zu viel?

Hat sie ihren Chef vielleicht umgebracht und sich so um die Jubiläumsfeier gebracht? Was soll sie tun? Ins Büro ihres Chefs gehen und logo_theaterstueck-wunschlosnachschauen, ob es ihm gut geht? Doch dann würde sie die eiserne Regel brechen, ihn nicht zu stören, und gefeuert werden. Gefangen in diesem Konflikt bricht plötzlich alles aus ihr heraus.

Ein aktuelles Stück über eine ganz normale Frau, die ihr Leben aufopferungsvoll dem Job widmet und erkennen muss, dass das Gefängnis nicht auf sie wartet, sondern sie es längst freiwillig betreten hat.

Erzählt wird die Geschichte einer 45 jährigen Frau die in einer jungen Firma zum alten Eisen gehört, oder besser gesagt zu den „BestAgern“ – das hört sich nicht so hart an. Die Einsamkeit Zuhause, wo niemand auf sie wartet. Ja, sie ist wunschlos, wunschlos im Sinne von desillusioniert. Wie können da Wünsche reifen?

Die erzählte Geschichte verspricht zusammen mit dem Veranstaltungsort, bei dem ausgebucht 30 Personen Platz finden und das sich selbst als das kleinste Theater Berlins bezeichnet, ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Schauspiel: Anne Baum
Regie: Peggy Langhans

Vorstellungen
am 06. April 2013, um 20 Uhr
am 17. Mai 2013, um 20 Uhr
am 04.06.2013, um 20 Uhr
am 15. Juni 2013, um 20 Uhr
am 07.09.2013, um 20 Uhr
am 25.10.2013, um 20 Uhr
am 22.11.2013, um 20 Uhr (Vorstellung im Rahmen des 4. Berliner Krimimarathons)
im Zimmertheater Steglitz, Bornstr. 17, 12 163 Berlin
Eintritt: € 15/ erm. € 8
Vorverkauf 030/ 25 05 80 78 oder info@zimmertheater-steglitz.de

Szenenbilder zum Bühnenstück Wunschlos

 

Kerstin Yvonne Lange | http://www.facebook.com/peggy.langhans

Der Spielort Zimmertheater Berlin Steglitz

Das ehemalige Theater „Der Märchenbrunnen“ wurde Ende Januar 2010 als Zimmertheater Steglitz neu eröffnet. Mit nur ca. 30 Sitzplätzen gehört es zu den kleinsten Theatern Berlins und bietet unter der künstlerischen Leitung von Günter Rüdiger Kabarett/Satire/Chanson, Literarisches Theater sowie Theater für Kinder.

Ergänzt wird das Abendprogramm um weitere kulturelle Ereignisse und Unterrichtsangebote (Kinderschauspielschule, Kabarett-Workshops, Schauspiel- und Klavierunterricht.

Ein echtes Kleinod unter den Theatern.

Lageplan des Zimmertheater Steglitz

 


Größere Kartenansicht

Weiterführende Infos:

zimmertheater-steglitz.de: Die Website
http://www.zimmertheater-steglitz.de/ >>
 
zimmertheater-steglitz.de: Pressetext zum Theaterstück
theaterstueck-wunschlos_pressetext >>
 
weltexpress.info: Ich habe ein Dauerabo mit meinem Karma
theaterstueck-wunschlos_rezension_weltexpress >>
 
stadtrand-nachrichten.de: „Wunschlos desillusioniert“
theaterstueck-wunschlos_rezension_stadtrand-nachrichten >>
 
Autor: cm | krimi-tick.de

Tags:

4 Antworten auf Veranstaltungstipp Kriminelles Theater in Berlin – Ein-Personen-Stück: Wunschlos

  1. Suse sagt:

    Ist da jemand schon drin gewesen?

    • chrille sagt:

      Ich selbst als Autor dieses Artikels habe dieses Vergnügen erst im Mai. Allerdings habe ich die Anfrage an die Autorin des Stückes weitergeleitet, die diese Anfrage an einen der Besucher weiterleiten wird.

    • Kerstin Yvonne Lange sagt:

      Ja, ich habe mir das Stück schon 2 mal angeschaut und es lohnt sich, es auch noch ein 3. mal zu sehen.

      Kerstin Yvonne Lange

  2. Anke Wegner sagt:

    Habe das Stück bereits gesehen. Sehr empfehlenswert und so realistisch, dass ich mit der Schauspielerin die ganze Stunde über richtig mitgebangt habe. Bis zum Schluss blieb es offen und damit spannend, ob der Chef nun einen Zuckerschock erlitten hat oder ihm sogar erlegen ist… Ich selbst habe in ähnlichen Positionen gearbeitet und kann somit aus eigener Erfahrung viele, von der Autorin liebevoll eingearbeitete und sicherlich zum Teil desillusionierende Details aus dem Arbeitsalltag nur bestätigen. Diese schonungslose und unterhaltsame Darstellung rüttelt wach und hat mir den Spiegel vorgehalten. Was jeder aus dem Stück mitnehmen kann, ist, dass es lohnt, über sein (glückliches?) Leben immer wieder mal in Ruhe nachzudenken und Gewohntes in Frage zu stellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

elf + 20 =